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So richtest du deine Uhr oder dein GPS-Gerät für den Wassersport ein

Wähle ein Gerät als maßgebliche Quelle, erteile die Berechtigungen vor dem Strand, passe die Einstellungen an deine Sportart an und vermeide die Synchronisierungsfehler, durch die Sessions auf Uhren, Smartphones und Instrumenten verloren gehen.

Vom Waterspeed-Team

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Stand up paddler on a lake against the sun

Die meisten verlorenen oder unsauberen Sessions entstehen durch die Einrichtung, die Hardware ist selten schuld: zwei Geräte, die dieselbe Session aufzeichnen, eine fehlende Berechtigung, das falsche Sportprofil oder eine App, die zwangsweise geschlossen wurde, bevor sie synchronisiert hat. Die folgende Einrichtung funktioniert für Segeln, Foilen, Windsurfen und Paddeln.

1. Wähle ein Gerät als maßgebliche Quelle

Entscheide, welches Gerät jede Session aufzeichnet: eine Uhr, dein Smartphone oder ein Instrument wie Vakaros. Wenn dieselbe Session ohne Plan auf mehreren Geräten und Apps läuft, entstehen doppelte Tracks, widersprüchliche Zeitstempel und leicht unterschiedliche Geschwindigkeiten.

  • Eine Uhr ist für die meisten Rider die einfachste Option. Sie lässt sich vor dem Start leicht einschalten und am Strand leicht auswerten.
  • Ein Smartphone gibt dir eine große Karte und eine detaillierte Auswertung, braucht aber eine wirklich wasserdichte Hülle, eine sichere Befestigung und genug Akku für länger als deine geplante Session. Eine Hülle in direkter Sonne kann das Smartphone außerdem überhitzen.
  • Ein Instrument ist ein fest montiertes Leistungsgerät, das du zwischen den Runs ablesen kannst.

2. Verbinde es einmal

Verbinde in Waterspeed Garmin, COROS oder Suunto in den Einstellungen, danach werden Sessions automatisch synchronisiert. Apple Watch und Wear OS führen die App direkt am Handgelenk aus. Vakaros-Dateien werden über die Web-App oder unter Android importiert.

3. Welche Berechtigungen braucht die App?

Standort (auch im Hintergrund), Bluetooth, Bewegung und, wo relevant, Gesundheitsdaten. Auf iPhone oder Android brauchen die Uhr-App, die Smartphone-App und jede Gesundheitsplattform den richtigen Zugriff, also prüf das zu Hause vor deiner ersten Session.

4. Passe die Einstellungen an deine Sportart an

  • Zeichne eine Windsurf-Session mit dem Sportprofil Windsurfen auf. Als Freiwasserschwimmen oder „Sonstiges“ erfasst, wird dieselbe Session anders interpretiert: Das Profil verändert, wie Geschwindigkeit, Distanz und Bewegung gelesen werden.
  • Nutze für schnelle oder technische Sessions den genauesten GPS-Modus, den dein Gerät bietet (Mehrband oder alle Systeme), wenn der Akku es erlaubt.
  • Beschränke den Datenbildschirm auf zwei oder drei Live-Felder. Verstrichene Zeit, aktuelle Geschwindigkeit und Distanz decken die meisten Sessions ab; füge die Herzfrequenz hinzu, wenn du nach Belastung trainierst. Ein voller Bildschirm lenkt dich ab, wenn du Board oder Boot spüren, das Wasser lesen und auf den Verkehr achten musst.

5. Vor jeder Session

  1. Lade alles vollständig auf. Nimm für lange Ausfahrten einen Ersatzakku mit.
  2. Aktualisiere die Firmware am Vortag; Updates können eine Weile dauern und brauchen WLAN oder eine Smartphone-Verbindung.
  3. Warte im Freien auf einen soliden GPS-Fix, bevor du startest.
  4. Prüfe die Windrichtung in der App, wenn du VMG- oder Windwinkel-Kennzahlen nutzt.
  5. Sag jemandem, was du vorhast, und teile deine Live-Position, wenn du kannst.

6. Während der Session

Wirf zwischen den Runs einen Blick auf den Bildschirm. Studiere ihn nicht, während du durch eine volle Startzone carvst, wo deine Augen bei den Bedingungen, anderen Wassersportlern und deinem Board oder Boot sein müssen.

7. Warum werden Sessions nicht synchronisiert?

Die meisten verlorenen Sessions entstehen durch Abkürzungen in der Synchronisierungskette:

  • die App direkt nach dem Beenden zwangsweise schließen
  • das Smartphone vor dem Upload in den Stromsparmodus versetzen
  • die Uhr getrennt lassen und erwarten, dass die Daten später auftauchen.

Beende die Session, wenn du reinkommst, lass sie bei geöffneter App synchronisieren und prüfe, ob sie erschienen ist, bevor du zusammenpackst. Wenn du vergessen hast zu stoppen, entfernt AutoTrim (Pro) die Abschnitte an Land aus dem Track.

8. Lies die Daten mit Blick auf das Wasser

GPS misst die Bewegung über Grund, und Wind und Strömung beeinflussen diese Bewegung. Ein schneller Run stromabwärts oder mit der Tide sagt genauso viel über die Strömung aus wie über dich. Schau dir die Route an, bevor du die Zahlen beurteilst: Wo waren deine besten und schlechtesten Abschnitte, und was haben Wasser und Wind dort gemacht?

Eine Höchstgeschwindigkeit, die nur eine Sekunde lang auftaucht und weit über allem anderen in der Session liegt, ist wahrscheinlich ein GPS-Fehler.

Solltest du ein Gerät nutzen oder zwei?

Eins, für die meisten Rider: ein Wearable, eine App und eine Auswertungsroutine, der man leichter vertraut und bei der sich Probleme leichter finden lassen. Zwei zu kombinieren ist sinnvoll, wenn jedes Gerät eine klare Aufgabe hat, zum Beispiel ein Vakaros am Boot für Live-Entscheidungen im Rennen und eine Uhr für Herzfrequenz und Aufzeichnung.

Warum wirken meine Daten trotzdem uneinheitlich?

Meist liegt es an der Geräteposition, dem GPS-Modus, dem Sportprofil oder den Synchronisierungsgewohnheiten. Ändere eines davon, zeichne ein paar Sessions auf und vergleiche. Mehr dazu in Wie genau ist GPS auf dem Wasser? und So bereitest du dich auf eine großartige Session vor.

Bei Garmin kannst du eine Session auch von Hand exportieren: So exportierst du eine FIT- oder GPX-Datei aus Garmin Connect.

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